Am Ufer des Sees I

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Jayden
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Posts: 248

Am Ufer des Sees I

from Jayden on 08/05/2019 01:30 PM

xXx

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Carlotta
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Re: Am Ufer des Sees I

from Carlotta on 08/08/2019 09:44 PM

Der Monat August hieß, dass am Nachhimmel Sternschnuppen zu sehen waren. Viele glaubten, dass man sich dann etwas wünschen konnte und der Wunsch würde in Erfüllung gehen.
Daran glaubte ich ehrlich gesagt nicht. Was hatte denn ein verglühendes Gestein mit einem Wunsch zu tun? Das Aufleuchten der kleinen Staubteilchen hatte ebenso wenig mit der Erfüllung der Wünsche zu tun. Die Sternschnuppen hatten ja kein Gehör und konnten auch keine Gedanken lesen um einen Wunsch zu erfüllen.
Allein der Anblick, wie die kleinen Teilchen am Nachthimmel aufleuchteten, sich bewegten und wieder verschwanden war einfach nur schön.
Stundenlang würde das bestimmt nicht durchhalten, da zuzuschauen.
Trotzdem wollte ich den Anblick an diesem sternenklaren Nachthimmel genießen können und so hatte ich mich mit Sarah verabredet.
Ich hatte eine Picknickdecke mit eingepackt, etwas zu trinken und ein wenig Obst zum essen und noch eine Decke zum zudecken.
Am Ufer des Sees hatte ich die Picknickdecke ausgebreitet. Mein Handy diente als Taschenlampe und so saß ich auf der Decke, hatte meine Decke über meinem Schoß ausgebreitet und schaute in Richtung des Himmels.
Noch war nichts zu sehen.
Vorsroglich hatte ich mir einen Pullover angezogen und eine lange Hose. Die Nächte konnten doch recht kühl werden und frieren wollte ich bestimmt nicht. Erst recht wollte ich nicht frieren, wenn Sarah da sein würde.
Mein Blick glitt zum See. Ich war bisher schon sehr oft darin gewesen. Wasser war nunmal mein zweites zu Hause und ich fühlte mich darin besonders wohl. Egal, wie warm es war. Ich kam damit zurecht. Ich war meinem Wesen sei Dank eine sehr gute Schwimmerin und so konnte ich so tief in den See schwimmen, wie ich nur wollte.

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Sarah

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Posts: 107

Re: Am Ufer des Sees I

from Sarah on 08/08/2019 10:08 PM

Mein absoluter Lieblingsmonat! Sternenklare Nächte, Sternschnuppen und vieles mehr! Und das Beste war: Man konnte einfach so draußen sein, ohne am nächsten Tag gleich ein Eiszapfen zu sein! Klar, man sollte vorsorgen, hatte ich für heute auch: Ein Rucksack mit allem was man so brauchen konnte. Zwar war ich mir sicher, dass Carlotta auch genug mithatte, aber da sie sicher keine zwei Pullover oder so mithatte, ging ich auf Nummer sicher. Ich freute mich schon die ganze Zeit auf den Abend! Nicht nur wegen den Sternen, sondern es war einfach alles zusammen. Carlotta wusste wie sehr ich die Sterne liebte, einfach nur wegen den Vorstellungen selbst eines Tages zwischen ihnen sein zu können. Also auf einem anderen Planeten, oder auf einem Schiff, weil sogesehen waren wir ja jetzt auch zwischen den Sternen, aber... Uh, da ist sie!
In meiner Wesensform duckte ich mich und fing an mich anzuschleichen. Ich wusste nicht wieso, aber irgendwie hatte mir das immer Spaß gemacht und ich hatte es ja nun schon fast ein Jahr lang nicht mehr gemacht, deswegen eben jetzt. Ich kam ihr immer näher, dass es schon dunkel war, spielte mir nur in die Hände und verfehlen konnte ich sie auch nicht, sah ich das Licht einer Taschenlampe, oder vielleicht war es ihr Handy, konnte ich nicht genau sagen. Immer näher...und näher. „Buh!", rief ich dann, während ich einen Hechtsprung zu ihr rüber machte, also nicht auf sie, sondern neben sie, sodass ich auf der Decke landete. „Ouch.", kam es dann aber gleich von mir als ich mit dem Gesicht nach unten auf der Decke lag. Der Sprung war wohl nicht so geglückt, wie ich es eigentlich wollte...und nun tat mir die Nase weh...



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Carlotta
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Re: Am Ufer des Sees I

from Carlotta on 08/08/2019 10:28 PM

Ich erschrack mich sofort als ich etwas hörte und nichts sah. Ein spitzer Laut kam von mir, sofort rutschte ich auf der Decke bei Seite und wollte dem Übeltäter meinen Rucksack über seinen Schädel ziehen.
Das Handy spendete aber genug Licht um zu sehen, dass es Sarah war, die sich an mich heran geschlichen hatte und mich so erschreckt hatte.
Ich ließ den Rucksack Rucksack bleiben und legte meine Hand auf meine Brust. Ich atmete einmal tief durch. "Sarah!", rief ich empört. Ich wusste nicht, dass ich so schreckhaft war. Bisher hatten mich noch nicht viele erschreckt aber scheinbar schien ich da echt anfällig zu sein. "Beinahe hätte ich dir meinen Rucksack über den Schädel gezogen.", meinte ich zu ihr.
Ich beugte mich etwas nach vorne um sie ansehen zu können. Behielt aber genug Abstand damit sie mir nicht auch noch weh tat, wenn sie sich wieder aufsetzte.
Ich legte meine Decke bei Seite und legte meine Hand auf ihren Rücken. "Hast du dir weh getan?", fragte ich sie besorgt nach.
Ich konnte sehen, dass sie in ihrer Wesensgestalt war, was ihren Anbliuck nur noch umso süßer machte. Ich mochte ihre Ohren und hätte sie am liebsten öfter geflauscht und gestreichelt. Sie war aber empfindlich, was das betraf und so hielt ich mich einfach zurück, was das betraf. Nicht, dass ich ihr weh tat und es ihr unangenehm wurde.

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Sarah

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Re: Am Ufer des Sees I

from Sarah on 08/18/2019 01:19 PM

Anhand der Geräusche die ich vernahm, musste mein Erschreckensversuch wohl geglückt sein. Als ich dann auf sah, blende mich kurz das Licht des Handys, ehe ich erkannte, dass ich fast mit einem Rucksack erschlagen worden wäre. Ups. Kurz blinzelte ich und zuckte bei ihrem Ausruf meines Namens zusammen, ehe sich ein Grinsen auf meinen Lippen bildete. „Ja, hab ich, hab das aber anscheinend auch irgendwie verdient.", antwortete ich leicht amüsiert auf ihre Aussage, ehe ich mich nun ganz aufsetzte und sie angrinste. „Sorry, dass ich dich erschreckt habe, konnte einfach nicht wiederstehen.", gestand ich ihr ehe ich ein wenig zu ihr rückte, sodass unsere Knie sich nun berührten und ich sie besser ansehen konnte.
Das mit dem Anschleichen hatte ich schon immer gerne getan, doch hatte es in letzter Zeit unterlassen, da es sich nie so gut ergeben hatte. „Alles okay?", fragte ich sie nun doch, da ich ihr ja offensichtlich wirklich einen größeren Schrecken eingejagt hatte, als es ursprünglich geplant war. Meine Hand wanderte zu ihrem Arm, wo ich sie dann auch kurz hielt, während ich sie musterte. So erschrecken wollte ich sie dann auch wieder nicht... Aber sie schien es mir nicht allzu böse zu nehmen...hoffte ich jedenfalls.
„Und...die Idee mit dem Treffen war wirklich eine gute, ich freu mich schon enorm, bin sogar ganz hibbelig, weil ich nun endlich mal wieder dazu komme den Nachthimmel zu beobachten und das auch noch mit dir.", kam es nun definitiv etwas zu überdreht von mir, aber das war nunmal meine Lieblingsaktivität. Also fast. Mit Carlotta was zu machen war dann doch...fast besser. Und sowas zusammen mit ihr zu machen war natürlich hundertmal besser als alles andere!



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Carlotta
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Re: Am Ufer des Sees I

from Carlotta on 08/18/2019 05:49 PM

Ich wusste nicht woran es lag, dass Sarah auf einmal so aufdrehte. Ich wusste, dass sie Sterne mochte und ich hatte sie zum Sternschnuppen schauen eingeladen. Ob es daran lag oder ob sie einfachzu viel Zucker zu sich genommen hatte?
Diese Seite von ihr hatte ich schon lange nicht mehr an ihr gsehen. Es war schön, sie so wieder zu erleben, aber im ersten Moment war ich doch ziemlich erschrocken gewesen.
Nicht nur wegen ihr. Sondern auch über mich, weil ich ihr fast meinen Rucksack über den Schädel gezogen hatte und ich diese Art von Brutalität nicht von mir kannte.
Andererseits, wenn es wirklich jemand gewesen wäre, der mir etwas böses antun wollte, wäre meine Reaktion nachvollziehbar gewesen. Vermutlich hätte ich damit im ersten Moment nicht viel bewegen können. Aber ich hatte anfangen können, mich selber zu verteidigen. Mit einem Angriff rechnete ich einfach nicht und wenn mir wirklich etwas böses wollte, so wusste ich, dass ich nicht einfach so verharren würde sondern anfing mich zu wehren. Das war gut und beruhigte mein Gewissen.
Wir saßen nun uns gegenüber und sie erklärte, warum sie auch schon so aufgedreht war.
Ich atmete einmal tief durch und nahm die Decke, die auf meinem Schoß lag und richtete sie etwas her. Strich sie glatt und schaute kurz auf meine Beine. "August ist nunmal der Monat der Sternschnuppen.", meinte ich und schaute wieder zu ihr hoch. Ich strich mir meine Haare aus dem Gesicht und lächelte sie liebevoll an. "Ich dachte, dass das eine gute Idee wäre. Einfach mal was anderes machen. Etwas, was wir nicht so oft machen." Wir machten einfach oft das Gleiche: Filme oder Serien schauen, kuscheln. Ich hatte nichts dagegen, ich genoss jede Minute mit meiner Freundin. Aber das hier war nunmal etwas besonderes.
"Möchtest du zuerst noch was essen oder direkt hinlegen?", fragte ich sie nun und deutete auf meine Decke und auf meinen Rucksack, in dem sich Osbat befand.

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